Schilchertrauben auf der Rebe

Die Weststeiermark zählt zu den kleinsten Weinbaugebieten von Österreich; dem Schilcheranbau ist nur eine Fläche von ca. 200 ha vorbehalten. Die durchwegs klein strukturierten Betriebe weisen eine durchschnittliche Anbaufläche von 0,45 ha pro Betrieb auf. Die meisten weststeirischen Weinbauern führen ihren Betrieb als Nebenerwerb. Viele haben einen Buschenschank oder betreiben nur Flaschenverkauf. Heute reicht die jährlich produzierte Menge Schilcher bei weitem nicht aus, um alle Schilcherfreunde zu versorgen.

Der Schilcher, der früher oft als „Heckenklescher", „Rabiatperle" oder „Faustschilcher" bezeichnet wurde, ist heute zu einem international gefragten Qualitätswein geworden.