Die Burg - Ausgrabungsgeschichte
In den 70er Jahren wurden erstmals Ausgrabungen in einer Vitrine des Rathauses ausgestellt. 
Die Stadtgemeinde Deutschlandsberg beschloß im Frühjahr
 1981 in Zusammenarbeit mit den Gebrüdern Steffan ein Museum für vor- und frühgeschichtliche Fundstücke auf der Burg zu errichten.

1982 wurde das Burgmuseum bereits um einen weiteren Raum erweitert. Im neuen Raum wurde eine Riemenpfostenholzdecke, die von einem 500-600 kg schweren, über 200 Jahre alten Mitteltramm mit einer geschnitzten Trammrosette gestützt wird, angebracht. Der Burgfriedgewölbekeller wurde als wissenschaftliches Museumdepot eingerichtet.

Am 28. August 1986 fand die offizielle Eröffnung des Burgmuseums statt.

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Ausgrabung im Vorburgbereich
Überraschend neue Erkenntnisse zu Gebäudestrukturen im Vorburgbereich der Burg Deutschlandsberg:
Im Zuge der Sanierung der südlichen Ringmauer in der Vorburg der Burg Deutschlandsberg (Parz. 233/7) wurden durch eine Baufirma drei unmittelbar an die Ringmauer im rechten Winkel anschließende Baggerschnitte angelegt, die der Sicherung der durch Ausbrüche stark beschädigten Ringmauer mittels Stahlbetonzuganker dienten. Die maschinellen Aushubarbeiten an den 5,5 m langen Schnitten Nr. 1-3 und einem weiteren quer dazu verlaufenden Schnitt Nr. 4 wurden vom 27. – 28. Oktober 1999 vom Burgmuseum Deutschlandsberg archäologisch überwacht.

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Die Burg - Ausgrabungsbericht 2000
Fortsetzung der archäologischen Grabungen und Revitalisierungen auf der Burg Deutschlandsberg im Jahr 2000
Die Fortsetzung der archäologischen Grabungen des Jahres 1999 (vgl. FÖ 38, 1999, im Druck) im Bereich der romanisch / gotischen Kernburg der Burg Deutschlandsberg (Parz. Nr. 243/9) fand, von kurzen Unterbrechungen abgesehen, im Zeitraum vom 3. April bis 4. Dezember 2000 statt, wobei die Schwerpunkte in der vollständigen Aufdeckung des Erdgeschoßraumes im polygonalen Turm sowie in der Sanierung des freigelegten Mauerwerks lagen.

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